Donnerstag, 12. Juli 2012

Urlaubstagebuch Teneriffa - Teil 3 (Nationalpark Teide)

Man mag jetzt vielleicht zuerst denken "Berge, nein danke, interessiert mich nicht". Grundsätzlich geht's mir da im Urlaub genauso. Auf Teneriffa habe ich jedoch eine andere Einstellung gehabt und wollte unbedingt mal hoch auf den Vulkan, von dem jeder sprach. Außerdem war ich noch nie auf einem Vulkan, am Fuße des Vesuvs stand ich schon und wollte dann nicht hoch, also musste das nachgeholt werden.

Daten zum Nationalpark Teide

Fläche: 18.990 Hektar
seit 2007 UNESCO Weltnaturerbe
Gipfelhöhe: 3.718 m
höchster Berg Spaniens
dritthöchster Inselvulkan weltweit
Letzte Eruption: 1909

Eine Seilbahn fährt bis auf 150 Höhenmeter unterhalb des Gipfels. Zum erklimmen des Gipfels bräuchte man eine Genehmigung, die wir allerdings nicht hatten. Auf Höhe der Seilbahnstation befindet sich aber ein großzügiger Wanderweg, von wo man schon viel Zeit verbringen kann.

Erstaunlich fand ich, dass man in 3.500 m Höhe tatsächlich spürt, wie einem das Atmen schwerer fällt und man etwa doppelt so viel Luft einatmen will, mit dem Gefühl, dass noch zu wenig in die Lunge kommt. Nicht anstrengend oder schlimm, aber es ist ein komisches Gefühl.
Der Ausblick entschädigt aber alles - ein Traum, was man von dieser Höhe aus zu sehen bekommt. Glück hatten wir, was das Wetter anbelangt. Man sagte uns, dass die Wolken, die vom Meer über den Teide ziehen, die Sicht beschränken können. Davon war bei uns keine Spur und wir konnten bis zu den Nachbarinseln Gran Canaria und La Gomera blicken.

Auf dem Rückweg wurde noch ein Stopp am Roques de García gemacht. Der Felsen ist faszinierend, sieht er doch schon in Reiseführern bzw. Zeitschriften toll aus. Wenn man davor steht ist das ein Rätsel, wie solch ein Gestein so lange stehen bleiben kann und wie es entstanden ist. Um unseren holländischen Tourführer zu zitieren: "Es ist ein bisschen wie Nuss-Schokolade - durch Eruptionen ist die Schokolade weggebröselt, nur die Nuss ist geblieben" So, jetzt wissen wir Bescheid! 

Die Tour in die Inselmitte hat sich wirklich gelohnt & durch besagten Tourführer war es auch noch ein Ausflug mit Lachgarantie :-)

Wie hoch seid ihr denn schon hinausgekommen?
Was war der höchste Berg auf dem ihr bisher wart?






rechts: Roques de García

Und zum Schluss ein Bild, das zeigt, wie sehr einem 3.500 m zu schaffen machen ;-)
(hinzu kam, dass ich um 6.00 Uhr aufstehen musste)

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